YouTube: Christoph Krachten verlässt Mediakraft

Mediakraft ist noch immer der Marktführer, wenn es um Multi-Channel-Netzwerke in Deutschland geht. Doch in den letzten Wochen hatte man mit einigen Verlusten zu kämpfen, da immer mehr Partner dem Netzwerk den Rücken kehrten. Und diese Entwicklung hat nun scheinbar ihren Höhepunkt erreicht. Denn nun gab Mediakraft bekannt, dass Christoph Krachten, einer der Gründer und Geschäftsführer von Mediakraft, das Unternehmen verlassen werde. Damit geht nach Jan Schlüter bereits der zweite der drei Gründer von Mediakraft.

Christoph Krachten bleibt aber weiterhin Gesellschafter und ist damit auch künftig noch an Mediakraft beteiligt. Aus den operativen Aufgaben zieht er sich damit allerdings komplett zurück. Grund dafür sollen unterschiedliche Auffassungen über die künftige Ausrichtung des Multi-Channel-Netzwerkes sein. Künftig will er sich dafür komplett auf die VideoDays konzentrieren. Denn das begeistere ihn am meisten und so können die VideoDays ihre Unabhängigkeit beweisen und noch weiter zu einer großen Plattform für verschiedene Künstler und Netzwerke werden. Seine Aufgaben bei Mediakraft übernimmt nun erstmal Spartacus Olsson.

Mit Christoph Krachten verlässt aber gleichzeitig eine der einzigen Führungspersonen das Management von Mediakraft, die sich wirklich mit dem Thema Webvideo auskennen und schon lange dabei sind. Denn Christoph Krachten gehört auch zu den Mitbegründern dieser Branche und ebnete dieser überhaupt erst den Weg, nachdem er das Potential erkannte. Daraufhin trieb er auch die Vermarktung und Refinanzierung voran und gründete schließlich 2011 zusammen mit Jan Schlüter und Spartacus Olsson die Mediakraft Networks. Dort war er auch gleichzeitig das Gesicht des Unternehmens. Denn im Gegensatz zu seinen beiden Partnern trat er regelmäßig in der Öffentlichkeit auf und tauchte auch in Videos der Partner auf. Zudem betriebt er mit Clixoom auch einen eigenen YouTube-Kanal.

Der Weggang von Christoph Krachten und Jan Schlüter ist jedoch nur ein Teil einer umfangreichen Umstrukturierung bei Mediakraft. So will Mediakraft nun durch Umstrukturierungen den Abwärtstrend stoppen und erfolgreich in die Zukunft starten.

In den letzten Wochen lief es für Mediakraft nämlich nicht gerade gut. So verließen mit LeFloid, ApeCrime und Simon Unge gleich mehrere der Aushängeschilder von Mediakraft das Netzwerk. Damit verlor Mediakraft nicht nur eine Menge Reichweite, sondern bekam auch ein immer schlechteres Image in der Öffentlichkeit. Denn gerade der Abgang von Simon Unge erregte eine Menge Aufmerksamkeit.

Nun bleibt abzuwarten, ob diese Umstrukturierungen wirklich der richtige Schritt sind, um wieder mehr Vertrauen gewinnen zu können und erfolgreich in die Zukunft starten zu können. Fest steht aber wohl, dass sich vor allem das Selbstverständnis von Mediakraft und die Kommunikation mit den Partnern, die in Mediakraft oftmals keinen Mehrwert mehr sehen, ändern muss. Denn gerade diese Punkte wurden in den letzten Wochen und Monaten oftmals kritisiert.

Im Krisenmodus ist man bei Mediakraft aber offenbar nicht. So sagte Christoph Krachten noch vor wenigen Tagen in einem Interview, dass die Lage “sensationell” sei und der Abgang einzelner Künstler ein natürlicher Vorgang sei, wenn sich die Branche neu sortiere. Das sei in der Plattenindustrie nicht anders. Die eigentliche Stärke eines Netzwerkes liege jedoch in dem Aufbau von Künstlern. Und “diese Fähigkeit habe Mediakraft besser bewiesen als jeder andere im Markt“, sodass man optimistisch in die Zukunft schaue. Schließlich seien auch Veränderungen in den Führungsstrukturen ein Zeichen für den Wandel in den großen Netzwerken. Zudem hat Mediakraft noch genug weitere Partner, um auch weiterhin eine beeindruckende Reichweite vorweisen zu können. Und mit Y-Titty und Die Lochis hat man auch noch zwei der größten Kanäle Deutschlands mit an Bord. Mediakraft wird daher sicherlich nicht von der Bildfläche verschwinden.

Und auch Christoph Krachten wird nicht vollkommen von der Bildfläche verschwinden. Denn er konzentriert sich künftig nicht nur auf die Videodays, die in diesem Jahr erstmals auch in Berlin stattfinden sollen, sondern hat auch noch immer eine eigene Produktionsfirma, die schon lange für Unternehmen wie RTL oder den WDR arbeitet. Zudem hat er noch seinen eigenen YouTube-Kanal Clixoom.


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Artikelinformationen

Autor: Kemmerzell Media

Veröffentlichung: 29.01.2015

Kategorie: Webvideo

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